Mutterkraut

Gebräuchlicher Name: Mutterkraut,feverfew, bachelor’s buttons, featherfew

Lateinischer Name: Tanacetum parthenium, Chrysanthemum parthenium, Matricaria parthenium


Über Mutterkraut

  • Mutterkraut wächst natürlich in ganz Europa und Nord- und Südamerika.
  • In der Vergangenheit haben die Menschen Fieber, Kopfschmerzen, Verstopfung, Durchfall, Wehen und Schwindelgefühle mit Mutterkraut behandelt.
  • Heute wird Mutterkraut als Nahrungsergänzungsmittel zur Vorbeugung von Migränekopfschmerzen, Problemen mit der Menstruation, rheumatoider Arthritis, Psoriasis, Allergien, Asthma, Tinnitus (Ohrgeräusche), Schwindel, Übelkeit, Erbrechen und bei Darmparasiten verwendet. Aktuell wird es als Hautreinigungsmittel zur Reduzierung oder Vorbeugung von Hautinfektionen und bei Zahnschmerzen eingesetzt.
  • Die getrockneten Blätter – und manchmal auch Blüten und Stängel – werden zu Kapseln, Tabletten, flüssigen Extrakten und Tees verarbeitet.

Was ist wissenschaftlich über Mutterkraut bekannt?

  • Nur wenige Studien haben sich mit der Anwendung von Mutterkraut bei Migräne-Kopfschmerzen beschäftigt. Es gibt wenig oder gar keine Beweise für andere Erkrankungen.
  • Einige Forschungen deuten darauf hin, dass Mutterkraut dabei helfen könnte Migräne-Kopfschmerzen vorzubeugen, aber die Ergebnisse sind gemischt. Evidenzbasierte Richtlinien der American Academy of Neurology und der American Headache Society deuten jedoch darauf hin, dass ein Mutterkraut Extrakt wirksam sein kann und für die Migräneprävention in Betracht gezogen werden sollte.
  • Es gibt nicht genug Beweise, um zu wissen, ob das Mutterkraut bei anderen Krankheiten hilft.

Wie sicher ist die Anwendung von Mutterkraut?

  • Es wurden keine ernsthaften Nebenwirkungen von Mutterkraut berichtet. Nebenwirkungen können Übelkeit, Verdauungsprobleme und Blähungen sein. Wenn die frischen Blätter gekaut werden, können Wunden und Reizungen im Mund auftreten.
  • Menschen, die lange Zeit Mutterkraut einnehmen und dann aufhören, können Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Angstzustände und steife und schmerzhafte Muskeln bekommen.
  • Nehmen Sie während der Schwangerschaft kein Mutterkraut, da es die Gebärmutterkontraktionen beeinträchtigen kann.
  • Der Umgang mit der Pflanze kann zu Hautirritationen führen.

Weitere Informationen und Quellen:

Bildquelle: von Nienetwiler [CC BY 2.5 ch], vom Wikimedia Commons

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