Getreide: Nicht nur Gluten macht Probleme

Baierbrunn (ots) – Immer mehr Menschen verzichten ihrer Gesundheit zuliebe auf glutenhaltige Nahrungsmittel – obwohl nur wenige davon an einer echten Glutenallergie (Zöliakie) leiden. Von Ärzten wird das oft belächelt. Jetzt hat der Mainzer Magen-Darm-Spezialist und Biochemiker Professor Detlef Schuppan, der weltweit als einer der führenden Experten für ernährungsbedingte Erkrankungen gilt, nachgewiesen: der Verzicht auf Gluten kann sich tatsächlich für viele Menschen lohnen. Das liege aber nicht am Gluten, sondern an anderen Eiweißstoffen, die in glutenhaltigen Getreiden enthalten seien, den sogenannten ATI (Amylase-Trypsin-Inhibitoren), erklärt er im Apothekenmagazin “Diabetes Ratgeber”. Diese ATI können sogenannte Autoimmunerkrankungen verschlechtern. Dazu zählen beispielsweise entzündliches Rheuma, Multiple Sklerose, Morbus Crohn, Neurodermitis und Psoriasis.

Darüber hinaus wies Schuppan nach, dass ATI das Bauchfett vermehren und die Entwicklung von Typ-2-Diabetes und von Leberproblemen fördern. ATI sind in allen glutenhaltigen Getreideprodukten enthalten. Dazu zählen Weizen, Gerste, Dinkel, Emmer, Einkorn und Grünkern.

Im aktuellen “Diabetes Ratgeber” erläutert Schuppan den aktuellen Forschungsstand und sagt, was er betroffenen Patienten rät. Ab sofort sind in der Rezeptstrecke des “Diabetes Ratgeber” darüber hinaus auch glutenfreie Rezepte zu finden.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Apothekenmagazin “Diabetes Ratgeber” 11/2018 liegt aktuell in den meisten Apotheken aus.

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